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EVFTA: So sparen Mittelständler Zölle beim Import aus Vietnam

Das EU-Vietnam Free Trade Agreement (EVFTA) gilt als eines der modernsten Freihandelsabkommen der Welt. Es bietet europäischen Unternehmen nahezu zollfreien Zugang zu vietnamesischen Produkten – ein enormer Wettbewerbsvorteil für Importeure.



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Was das Abkommen regelt

Seit seinem Inkrafttreten im August 2020 wurden schrittweise 99 % aller Zölle auf Waren zwischen der EU und Vietnam abgeschafft. Für die verbleibenden Güter gelten Übergangsfristen, die bis 2027 auslaufen. Damit sind Importe von Textilien, Möbeln, Maschinen und Konsumgütern deutlich günstiger geworden.

Quelle: EU-Kommission – EVFTA-Faktenblatt

Ursprungsnachweis und Präferenzbehandlung

Um von Zollvorteilen zu profitieren, müssen Importeure den Ursprung der Ware nachweisen – in der Regel durch eine sogenannte „Erklärung zum Ursprung“ auf der Rechnung. Diese kann der vietnamesische Hersteller selbst ausstellen, sofern er bei den vietnamesischen Behörden registriert ist.

Quelle: Europäische Kommission – Zollpräferenzsystem

Praktische Vorteile für Mittelständler

Für deutsche Unternehmen bedeutet das Abkommen: geringere Importkosten, einfachere Dokumentationspflichten und kürzere Lieferzeiten durch verbesserte Zollabwicklung. Besonders interessant ist das für Warengruppen wie Möbel, Haushaltswaren und Textilien – Segmente, in denen Vietnam ohnehin eine starke Exportbasis hat.


Fazit

Das EVFTA ist nicht nur ein Freihandelsabkommen, sondern ein strategischer Türöffner. Es erleichtert den Zugang zu einem der dynamischsten Produktionsmärkte Asiens und verschafft Mittelständlern klare Kostenvorteile – bei gleichzeitig höherer Rechtssicherheit.

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